Anleitung
Amiga Imager v0.78
Diese Anleitung beschreibt die Bedienung von Amiga Imager in Version 0.78. Die App erstellt bootfaehige Images fuer verschiedene Amiga-Plattformen und kann fertige Images direkt auf Datentraeger schreiben.
Anleitung
Diese Anleitung beschreibt die Bedienung von Amiga Imager in Version 0.78. Die App erstellt bootfaehige Images fuer verschiedene Amiga-Plattformen und kann fertige Images direkt auf Datentraeger schreiben.
Amiga Imager erstellt bootfähige Systeme für:
Aus Kickstart, Installationsmedien und optionalen Zusatzpaketen erzeugt die App eine fertige:
.img-Datei für PiStorm und Classic Amiga.hdf-Datei für MiSTerBei PiStorm und Classic kann das erzeugte Image danach direkt aus der App auf SD-, CF- oder USB-Medien geschrieben werden.
Für den normalen Einsatz werden benötigt:
.rom oder .bin)Je nach AmigaOS-Version erwartet die App unterschiedliche Quelldateien:
Beim ersten Start bietet die App an, benötigte Werkzeuge automatisch herunterzuladen:
Die Tools werden nicht systemweit installiert, sondern unter folgendem Ordner abgelegt:
~/Library/Application Support/Amiga-Imager/Tools/
Wichtig:
Für die meisten Vereinsmitglieder ist dieser Weg der einfachste:
Nach erfolgreichem Build:
Die App hat zwei Bedienmodi:
Im Simple Mode setzt die App automatisch einige sinnvolle Vorgaben: Roadshow Demo als Netzwerk-Stack, Standard-Assets, EN plus Systemsprache als Locale, einfache sichere Grundeinstellungen.
Wenn man gezielt an Hardware, Partitionen, RTG, Netzwerk oder Zusatzsoftware schrauben will, sollte man auf Advanced umschalten.
Hier werden die Quelldateien ausgewählt: Target platform, AmigaOS version, ADF source oder ISO, Kickstart-ROM, Output image path.
Im Advanced Mode ist dieser Bereich in mehrere Unterpunkte aufgeteilt: Display, FrameThrower (nur PiStorm), Network, Transfer Folder.
Hier lassen sich unter anderem einstellen: Bildschirmmodi, Workbench-Farbtiefe, Backdrop, Icon-Set, FrameThrower-Modus, Netzwerk-Stack, Transfer-Ordner.
Hier können optionale Programme mitinstalliert werden, z. B.:
Einige Abhängigkeiten werden automatisch mit ausgewählt.
Hier wird die Größe des Images eingestellt und der Build gestartet. Im Advanced Mode lassen sich außerdem Partitionsgrößen, Dateisysteme, Blockgrößen sowie Profile speichern und laden.
Profile werden als Datei mit der Endung .emu68profile gespeichert.
EMU68BOOTHier kann sehr genau festgelegt werden: Amiga-Modell, Beschleuniger, RTG-Karte, Netzwerkkarte. Wenn RTG genutzt wird und kein eigenes Picasso96-Archiv angegeben ist, kann die App bei Bedarf automatisch die Shareware-Variante nachladen.
Für MiSTer wird eine .hdf-Datei erzeugt. Optional: UAEGFX RTG und Netzwerk über PPP.
Wenn bei MiSTer Netzwerk verwendet wird, muss im MiSTer-OSD gesetzt werden:
Das Zielmedium wird dabei überschrieben. Die App verhindert, dass Quelle und Ziel dasselbe Laufwerk sind. Ist das Image größer als der Datenträger, bricht die App mit einer Warnung ab.
Die Einstellungen erreicht man unter macOS über Cmd+,.
Wichtige Optionen in Version 0.78: Use UserFiles auto-discovery, Use Emu68 prerelease/beta builds, Boot bundle source, SD Card Size Reduction, Debug mode.
Für Power-User kann die App Dateien automatisch aus diesem Ordner lesen:
~/Library/Application Support/Amiga-Imager/Assets/UserFiles/
Wichtige Unterordner: AOS31/, AOS32/, AOS39/, Install/, Kickstarts/.
Auf Install / Retry klicken und Internetverbindung prüfen.
Meist fehlt eine dieser Angaben: Kickstart-ROM, Ausgabe-Image, Installationsmedien (bei AmigaOS 3.9 zusätzlich Boing Bag 1 und 2).
Full Disk Access für Amiga Imager aktivieren: System Settings → Privacy & Security → Full Disk Access. Danach die Karte ggf. neu einstecken.
Dann wurde wahrscheinlich Roadshow Demo verwendet. Für dauerhaften Einsatz muss im Advanced Mode ein eigenes Roadshow Full LHA angegeben werden.
Prüfen: UART Mode = PPP, Baud = 115200.
Entweder ein größeres Medium verwenden, die Image Size verkleinern oder die Size Reduction anpassen.
Das Log zeigt alle Arbeitsschritte an und kann über Export Log gespeichert werden. Die Dateien landen unter:
~/Library/Logs/Amiga-Imager/
Der Advanced Mode lohnt sich vor allem fuer spezielle RTG-Karten, Classic-Hardware mit besonderer Netzwerkkarte, eigene Partitionierung, Roadshow Full, FrameThrower-Feintuning und Profile fuer wiederkehrende Builds.